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Da Glockna
In die Beag
woa i scho alleweil gean,
und a heit no tuat’s mi stean,
dos I net so oft duat’n bin,
ois Weanarin.
Da Glockna, is da greßte von unsare Beag.
Söwa kummst da vua wia a Zweag
vuam Glockna, auf den ma aufe muaß
mit’n Radl, mit’n Auto oder gscheita no, z’Fuaß
Ob von Kärnt’n oda von Oschttirol.
Da Glockna is denan Österreicha eana woares Symbol.
Aufe kummst von ana jedn Seit’n.
und do vasteh i net, warum d’Leit oft streit’n,
von wo, dos da Glockna schena is…
Von wöchana Seitn is gaunz egal,
zeascht stehst’ so oda so im Tal.
Und wanns’d aufesteigst in olla Fruah,
noch’n Matrotznloga in da Adlersruah,
des Gfüh’ von Freiheit
wamma dann obn steht
am Gipflkreiz
und da Wind an um d’Nosn weht.
Waunst siaxt, wiea d’Sunn im Toi vasinkt,
und nochand is erste Steandal blinkt…
des Gfüh, des kannst net mit Worte beschreibn,
und ma mechat so gern no a bissal bleib’n…
Wieda im Toi gspiat ma dann,
streit’n braucht ma si net,
ma ruckt a weng z’samm
schaut no amoi aufe,
vielleicht mit an stumman Gebet
und denkt …
der Berg is a Naturgeschenk.
Mit oda ohne bet’n, wuascht,
da Glockna gheat sowieso an jed’n.
Und waun i amoi nimma bin
Und s’ziagt eich zum Glockna hin,
dann find’s mi vielleicht
und des is jetz ka Witz,
gaunz omman
auf’m
Spit-
z.
gewidmet Manuel Rogl (+ 27.12.2008)
in lieber Erinnerung
Elke Gaidatsch-Hamernik, Wien, 29.1.2009
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